Akkusativ 

Der Akkusativ im Deutschen ist ein Fall (Kasus), nämlich der 4. Fall. Objekte stehen meistens im Akkusativ. Bei den direkten Objekten handelt es sich oft um eine Person oder ein Objekt, mit der/dem etwas gemacht wird oder das/die für eine bestimmte Handlung benutzt wird.

Zusammenfassung: der Akkusativ
Der Akkusativ kann verschiedene Funktionen haben. Am häufigsten verwendet man ihn bei Objekten und nach bestimmten Präpositionen.
 

Akkusativobjekte

Viele Verben brauchen ein Objekt, das den Satz sinnvoll ergänzt. Dieses Objekt steht sehr häufig im Akkusativ.

Ich habe einen französischen Namen.

Der Mann bestellt sicher wieder ein Schnitzel.

Du kennst jetzt schon viele Verben, die ein Akkusativobjekt verlangen:

haben, lernen, brauchen, anrufen, essen, trinken, nehmen, suchen, kennen, machen, lieben, hassen, besuchen, besichtigen, bestellen, bekommen, mögen, putzen, kontrollieren, vorbereiten, waschen, öffnen, schließen, reparieren, …

Präpositionen mit Akkusativ

Die Präpositionen fürumdurchohne und gegenverlangen immer den Akkusativ:

Das Schnitzel ist für den Mann am Nachbartisch.
Inge und Jacques wetten um eine Verabredung.
Der Kellner geht durch den Flur von der Küche ins Restaurant.
Inge kann die Speisekarte ohne ihre Brille nicht lesen.
Inge entscheidet sich gegen den Wein. Sie bestellt ein Glas Wasser.
Jacques und Inge unterhalten sich bis zwei Uhr.

Die Präposition bis verlangt ebenfalls den Akkusativ. Allerdings steht nach bis in der Regel kein Artikel: Jacques und Inge unterhalten sich bis zwei Uhr.

Nach bis kann man den Akkusativ meist nur erkennen, wenn vor dem Nomen ein Adjektiv steht.

Beispiel: Inge und Jacques verabreden sich. Sie wollen sich einen Monat später treffen. Jacques könnte sich von Inge verabschieden, indem er sagt:

Bis nächsten Monat, Inge! (Die Adjektivendung -enzeigt hier den Akkusativ an.)

Du hast schon gelernt, dass die Präposition entlangbei Wegbeschreibungen auch mit dem Akkusativ gebraucht wird. Dann steht der Akkusativ vor der Präposition.

Lina!!! Ich muss dir erzählen, was ich sehe! Ich sehe einen Frosch. Ich sehe den Frosch am Fluss. WEN siehst du am Fluss? Den Frosch. Lina hat gerade den 4. Fall erfragt. Er wird auch Akkusativ genannt. Aber was ist der Akkusativ überhaupt? Schauen wir uns dazu nochmal diesen Satz an: Ben sieht den Frosch am Fluss. Weißt du, was für eine Wortart das Wort „Frosch“ ist? Ein Nomen. Nomen

Inge und Jacques gehen die Straße entlang.

Die Artikel im Akkusativ

Im Akkusativ verändert sich der maskuline Artikel. Die anderen Artikel bleiben unverändert.

 NominativAkkusativ
maskulinderden 
 eineinen
 keinkeinen
feminindiedie
 eineeine
 keinekeine
neutraldasdas
 einein
 keinkein
Pluraldiedie
 
 keinekeine